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Vergleich: USB2.0/FW400/eSATA
Heute nun endlich kam meine eSATA-expressCard34 Karte, eine “Inside hide AKE Express To eSATA Card” (eBay).
Jetzt kann ich mein externes Festplattengehäuse (Lacie, jedoch das Modell ohne FW800) also nicht nur per FireWire und USB anschließen. Und um zu zeigen, dass es sich lohnt auf die Daisy-Chaining-Fähigkeit (s.u.) von FireWire zu verzichten, habe ich einmal die Geschwindigkeiten der einzelnen Anschlussmöglichkeiten verglichen.
Daisy-Chaning bezeichnet die Möglichkeit, mehrere FireWire Geräte hintereinander an einem Anschluss zu verwenden. Statt eines (USB-)Hubs hat fast jedes FireWire Gerät zwei Ports, die jeweils Ein- oder Ausgang sein können. Damit können bis zu 16 Geräte ohne Verteiler betrieben werden.
Als Objekt des Tests habe ich eine Samsung Spinpoint F3 HD103SJ gewählt, eine nicht ganz neue 1TB SATA-Festplatte mit 7200RPM und 32mb Cache.
Angeschlossen habe ich die Platte an ein MacBook Pro 15″ 5,1 (Unibody, Late 2008) mit einer Corsair P-256 SSD und Mac OS X Snow Leopard 10.6.3 und als Benchmarking-Tool Xbench 1.3.
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte, darum hier die Ergebnisse:
Wie zu erwarten liegt USB ganz hinten, gefolgt von FireWire und an der Spitze eSATA. Interessant sind hierbei die Punktwertungen:
| USB 2.0 | 46.41 |
| FireWire 400 | 58.12 |
| eSATA | 83.88 |
Vergesst bei den Werten bitte nicht, dass es sich um ein und die selbe Festplatte im gleichen Gehäuse handelt! Einzig die Art des Anschlusses variiert zwischen den Ergebnissen.
Mein Fazit: Große Dateien und TimeMachine-Backups werden nur noch per eSATA übertragen. Und die Anschaffung der eSATA-Karte für ganze 8.40€ hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und, was heißt das jetzt für den Alltag? 6.66GB (Größe der 10.6 DVD!) sind in 70-80 Sekunden kopiert.
Es gibt mit Mac OS X keinerlei Probleme mit der Karte, sie wird ohne Treiber erkannt und die Festplatte als SATA-Gerät angezeigt. Zusätzlich erscheint noch folgendes Icon in der Menüleiste ganz oben am Bildschirm:
Als kleines Extra noch: simplePower erkennt die Karte als SATA-Controller und blendet von den Status der Festplatte ein:
(2: sie ist aktiv)




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