Archive for the ‘Mac’ Category
iTunes 10 Fenster Buttons anpassen
iTunes 10 bringt eine Menge schöner Änderungen mit, allerdings kann und will ich mich nicht an die seitlich platzierten Fenster Buttons gewöhnen. Falls es euch da auch so geht, dann schließt iTunes vollständig (CMD+Q) und öffnet das Terminal. Dort tragt ihr dann folgenden Befehl ein:
defaults write com.apple.iTunes full-window -1
Wenn euch das mit der Seite dann doch lieber sein sollte, könnt ihr es mit folgendem Befehl wieder rückgängig machen:
defaults write com.apple.iTunes full-window -0
xt:Commerce Veyton lokal installieren für Dummies
Heute wollte ich mir mal xt:Commerce Veyton anschauen und das Ganze lokal auf meinem Mac installieren. Zuerst benötigte ich MAMP (XAMPP für Mac). Nach der Installation lud ich mir die Testversion des Herstellers herunter (Registrierung für die Test Lizenz ist notwenig).
Nachdem ich die Lizenz via Email erhalten habe, lud ich mir das Shopsystem herunter, entpackte die Datei und kopierte die license.txt aus der Email in das Verzeichnis …/Downloads/veyton/veyton/lic/ . Anschließend kopierte ich den Ordner in mein MAMP Verzeichnis /Applications/MAMP/htdocs .
Um jetzt die Installation zu starten, öffnete ich meinen Browser und trug folgende URL ein: localhost:8888/veyton/xtInstaller/index.php .Eigentlich sollte sich nun das Installationsmenü öffnen… Aber bei mir erschien nur eine weiße Seite (blank Page), keine HTML Information, einfach nur nichts.
Was fehlte war die ioncube Datei. Ihr findet sie hier. Ich habe es zuerst mit der ioncube_loaders_dar_x86-64.tar Datei ausprobiert aber ohne Erfolg und wechselte dann zur ioncube_loaders_dar_x86.tar. Wenn ihr die .tar Datei enpackt erhaltet ihr einen Ordner namens ioncube. Diesen kopierte ich in das Verzeichnis /Applications/MAMP/bin/php5.3/ . Jetzt musste ich noch eine kleine Anpassung in der php.ini vornehmen, dazu ging ich hier /Applications/MAMP/conf/php5.3/ hin und öffnete die php.ini Datei mit dem TextEdit von Mac OS X.
Mit CMD+F suchte ich mir dann die Textstelle “Module Settings” und trug darüber folgende Zeile ein:
zend_extension = “/Applications/MAMP/bin/php5.3/ioncube/ioncube_loader_dar_5.3.so”
Dann speicherte ich die Datei und startete meinen Apache und meinen MySQL Server neu. Im Anschluss rief ich wieder die Installationsurl auf und es funktionierte, das Installationsmenü war nun sichtbar. Doch als ich in Schritt 3 den Datenbanknamen auswählen sollte, kam die Fehlermeldung: No Database selected .Also ging ich in mein phpMyAdmin Menü (http://localhost:8888/MAMP) und legte dort seperat meine neue Datenbank an und gab der Installation dann diesen Namen. Nach langem hin und her dachte ich nun, es würde alles funktionieren. Doch als ich dann die Startseite sah, trat ein neues Problem auf, ich sah nur unformatierten Text und als ich dann versuchte in das Backend (http://localhost:8888/veyton/xtAdmin/login.php) zu gelagen, bekam ich folgende Fehlermeldung:
Fatal error: mysql error: [0: ] in EXECUTE(“select config_value from xt_config_ where config_key = ‘_STORE_LANGUAGE’ “) in /Applications/MAMP/htdocs/xtFramework/library/adodb/adodb-errorhandler.inc.php on line 77
Also musste ich noch mal in mein phpMyAdmin Menü und die Tabelle (Datenbank) xt_stores bearbeiten. Dort musste ich den Port ergänzen, also auf localhost:8888 .
Nun sind vorerst alle Probleme beseitigt und ich hoffe, dass auch keine weiteren mehr auftreten…
Apple Widget findet iTunes Cover
Mit Hilfe dieses kleinen Widget kann man zum gespielten Track in iTunes ein Cover suchen und es auch gleich als solches setzen lassen. Das nützliche Tool ist unter dem Namen Amazon Album Art Widget bekannt und zur Freude der Community Freeware.
Passwortschutz einer PDF entfernen mit Vorschau
Für mein Studium bekomme ich von den Dozenten oft die Vorlesungen als PDF-Dateien.
Leider meinen manche Dozenten, ihre Arbeit wäre so unglaublich geheim, dass sie per Passwort geschützt werden müsste… Was sie dabei vergessen, ist, dass es tierisch nervt, jedes Mal erst ein Passwort eintippen zu müssen, wenn man nur eben etwas nachschauen möchte. Außerdem kann zum Beispiel Spotlight keine Passwortgeschützten PDFs indizieren.
Darum hier ein Weg, um mit dem OS X eigenen Programm “Vorschau” den Passwortschutz (bei bekanntem Passwort!) zu entfernen: (weiterlesen…)
Vergleich: USB2.0/FW400/eSATA
Heute nun endlich kam meine eSATA-expressCard34 Karte, eine “Inside hide AKE Express To eSATA Card” (eBay).
Jetzt kann ich mein externes Festplattengehäuse (Lacie, jedoch das Modell ohne FW800) also nicht nur per FireWire und USB anschließen. Und um zu zeigen, dass es sich lohnt auf die Daisy-Chaining-Fähigkeit (s.u.) von FireWire zu verzichten, habe ich einmal die Geschwindigkeiten der einzelnen Anschlussmöglichkeiten verglichen.
Daisy-Chaning bezeichnet die Möglichkeit, mehrere FireWire Geräte hintereinander an einem Anschluss zu verwenden. Statt eines (USB-)Hubs hat fast jedes FireWire Gerät zwei Ports, die jeweils Ein- oder Ausgang sein können. Damit können bis zu 16 Geräte ohne Verteiler betrieben werden.
Als Objekt des Tests habe ich eine Samsung Spinpoint F3 HD103SJ gewählt, eine nicht ganz neue 1TB SATA-Festplatte mit 7200RPM und 32mb Cache.
Angeschlossen habe ich die Platte an ein MacBook Pro 15″ 5,1 (Unibody, Late 2008) mit einer Corsair P-256 SSD und Mac OS X Snow Leopard 10.6.3 und als Benchmarking-Tool Xbench 1.3.
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte, darum hier die Ergebnisse:
Wie zu erwarten liegt USB ganz hinten, gefolgt von FireWire und an der Spitze eSATA. Interessant sind hierbei die Punktwertungen:
| USB 2.0 | 46.41 |
| FireWire 400 | 58.12 |
| eSATA | 83.88 |
Vergesst bei den Werten bitte nicht, dass es sich um ein und die selbe Festplatte im gleichen Gehäuse handelt! Einzig die Art des Anschlusses variiert zwischen den Ergebnissen.
Mein Fazit: Große Dateien und TimeMachine-Backups werden nur noch per eSATA übertragen. Und die Anschaffung der eSATA-Karte für ganze 8.40€ hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und, was heißt das jetzt für den Alltag? 6.66GB (Größe der 10.6 DVD!) sind in 70-80 Sekunden kopiert.
Es gibt mit Mac OS X keinerlei Probleme mit der Karte, sie wird ohne Treiber erkannt und die Festplatte als SATA-Gerät angezeigt. Zusätzlich erscheint noch folgendes Icon in der Menüleiste ganz oben am Bildschirm:
Als kleines Extra noch: simplePower erkennt die Karte als SATA-Controller und blendet von den Status der Festplatte ein:
(2: sie ist aktiv)
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