SimpleBlog

Gettin' it simple.

Flower

Archive for Oktober, 2009

Mobiles Internet in der Bahn

Heute bin ich beruflich mit dem ICE unterwegs, auf der Strecke von Stendal nach Köln/HBF.
Nun wollte ich nicht die ganze Zeit untätig im Zug sitzen und habe insgeheim auf Internet im Zug gehofft. Von der Seite der Bahn war natürlich nichts zu erwartet, trotz Reservierung an einem Tisch wurde dieser nicht auf Funktionsfähigkeit untersucht (die Steckdose ging nicht) und so musste ich während der Fahrt noch umziehen. Als ich dann meinen finalen Platz eingenommen hatte und alles (MacBook Pro, UMTS Modem Huawei E220 mit T-Mobile Karte) aufgebaut hatte war es so weit – gibt es hier überhaupt Internet?

Ich habe also die Verbindung aufgebaut und war positiv überrascht. Sofort eine Verbindung, zwar nur GPRS, aber immerhin Internet. Danach gleich mal gegoogelt wie das mit UMTS im Zug aussieht. Ich wurde mit Aussagen wie “bei der Geschwindigkeit völlig unmöglich” und “UMTS wird von den Repeatern im Zug nicht weitergeleitet” ernüchtert. Und wirklich, zwischen zwei Städten ist von UMTS nur zu träumen, nicht aber wenn man sich im Umkreis von ca. 10km einer größeren Stadt befindet. Der Zug wird langsam(er) und die LED wird türkis, um mir zu sagen, dass zu UMTS gewechselt wurde. So habe ich zum Beispiel folgenden Screenshoot gerade (während der Fahrt!) in der Nähe von Wolfsburg gemacht

Selbst der Upload des (zugegebenermaßen nicht wirklich großen) Bildes stellt absolut kein Problem dar.

Bis jetzt (ca. 1h nach Abfahrt) hatte ich erst eine komplette Unterbrechung, die ich aber nur dadurch überhaupt festgestellt habe, dass mein Modem geblinkt hat. Das MacBook hat davon nichts mitbekommen, ich musste sie nicht neu aufbauen und alles lief ca. 5sek später wieder mit der selben IP weiter.

Hier noch ein Screenshoot direkt vom Bahnhof Wolfsburg aus (im Stand) und bei voller Fahrt (251 km/h):

Sehr genial kann ich nur sagen, sehr genial! Das Surfen läuft wirklich außerordentlich flüssig, gerade auf Seiten mit wenig Bildern und eingeschalteter Komprimierung (wie, z.B. blog.simpletechs.net :) ). Und auch sonst vermisse ich den 16k DSL-Anschluss im Moment noch nicht.

    Mac OS X und NTFS

    Während ich diesen Eintrag schreibe kopiere ich im Hintergrund gerade Daten zwischen 3 USB- und einer FW800-Festplatte hin und her.

    Dabei ist mir doch ein klitzekleiner Geschwindigkeitsunterschied zwischen HFS+ (Mac OS X nativ) und NTFS (via ntfs-3g + MacFuse) aufgefallen. Als Beweis ist der folgende Screenshoot entstanden:

    Oben: NTFS zu NTFS Unten: HFS+ zu HFS+

    Oben: NTFS zu NTFS Unten: HFS+ zu HFS+

    Dies stellt natürlich keine repräsentativen Werte dar, da allein schon die Größe/Datei viel zu unterschiedlich ist.
    Trotzdem fand ich das Bild einfach genial und wollte es euch nicht vorenthalten.

    Update: Die native (HFS+->HFS+) Operation war natürlich wirklich deutlich schneller fertig.

      Winterzeit!

      Nicht vergessen, morgen wird die Uhr wieder eine Stunde zurück gestellt – genießt die Stunde mehr :)

        Aktueller Hinweis der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft

        Mitteilung:

        Die Fahrer von Rettungsfahrzeugen und Ambulanzen haben bemerkt, dass
        bei einem Verkehrsunfall die meisten Verwundeten ein Mobiltelefon bei sich
        haben. Bei  verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind,
        wissen die Einsatzkräfte jedoch nicht, wer aus den langen Adresslisten
        zu kontaktieren ist.

        Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in
        sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter
        einem einheitlichen Pseudonym eingibt.

        Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of
        Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person
        eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe
        anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, trägt man ICE1,
        ICE2, ICE3 usw. ein.

        Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen. Wenn
        diese Meldung weitergeleitet wird, kann dieses Verfahren weltweit
        Anwendung finden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Jens Giesen

        Stellv. Technischer Leiter
        Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

        Schöne Idee wie ich finde. “In Case of Emergency” ist nun auch in meinem Handy gespeichert.

          Ubuntu 64-Bit + Amarok spielt keine Musik ab

          Nach dem an sich alles einwandfrei funktioniert, nur eben die Wiedergabe von Musik leider nicht, muss nun noch folgendes nachinstalliert werden um auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen:

          sudo apt-get install phonon-backend-xine libxine1-ffmpeg

            You are currently browsing the SimpleBlog blog archives for Oktober, 2009.