Archive for Mai, 2009
Java Lernvideos!
Eine super Lernhilfe zum Einstieg in die Programmiersprache bieten Lernvideos. Vor kurzem noch auf der Seite: mobilinga.com zu sehen. Wie sich nun herausstellte, gab es bei einem Umzug auf einen anderen Server Schwierigkeiten. Wie mir Herr Mosemann, Leiter des Projektes, jedoch berichtet, hofft er das Problem in den nächsten 7 Werktagen gelöst zu haben.
Wir drücken die Daumen!
FRITZ!Box Fon WLAN 7240 + Freetz + hfsplus == TimeCapsule

Schon immer habe ich davon geträumt meine täglichen Backups auf einer schönen großen externen Festplatte ablegen zu können. Bis jetzt hatte ich dafür meine alte MacBook Pro 320Gb Festplatte im stylischen USB-Gehäuse. Für TimeMachine natürlich vollkommen ausreichend, wann immer ich daheim war schnell die Platte angesteckt, kurz rattern lassen, fertig. Hat alles immer super geklappt – aber irgendwie war es doch nicht wie in der Keynote vorgestellt, und “wireless” schon gar nicht. Nun sind wir ja umgezogen und haben zum neuen Internetanschluss auch gleich die genannte Fritzbox dazubekommen. Leider mussten wir dafür den doch merklich teureren Tarif in Kauf nehmen, aber das macht die Box allemal wett!
Zum eigentlichen Inhalt:
Die Fritzbox ermöglicht es, eine eigene Firmware zu installieren. Dafür nutzen wir das ziemlich gut ausgereifte Projekt “Freetz“, welches alles zu einem “klick-and-run” werden lässt. Ein wenig Erfahrung mit der Konsole sind von Vorteil, nicht aber Voraussetzung. Einziges Problem: Freetz lässt sich nur unter Linux ordentlich kompilieren. Ihr Windowsnutzer dort draußen müsst jetzt nicht aufgeben, in der Freetz-Wiki ist sehr gut beschrieben wie man dank VMware Player auch gut unter Windows zurecht kommt. Darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen, dafür ist die Wiki völlig ausreichend.
Das eigentlich Interessante kommt jetzt:
Wir gehen das Tutorial für Freetz Schritt für Schritt durch, bis wir zum Schritt “make menuconfig” kommen. Das Kommando wird ausgeführt und die Einstellungen wie gewünscht angepasst (Samba + Nmbd nicht vergessen!). Danach kommt kein “make”. Stattdessen führt man “make kernel-menuconfig” aus und wählt unter “Filesystem Drivers -> Miscellaneous filesystems -> Apple Macintosh file system support (EXPERIMENTAL)” sowie “Apple Extended HFS file system support” aus. Nun die Konfiguration speichern. Danach diesen Patch herunterladen und anwenden (im Verzeichnis von Freetz einfach “patch -p0 < kernelconfig.patch“) und dann wieder “make menuconfig“. Diesmal aber: “Advanced Options -> Kernel Modules -> fs -> hfs.ko” Auch “hfsplus.ko” sowie “nls_utf8″ werden angewählt. Damit sind alle nötigen Voraussetzungen geschaffen und wir sind beim “make” angekommen. Jetzt jede Menge Zeit einplanen (1-2h!), Kaffee trinken, was auch immer. Wenn alles klappt, kommt die Meldung “Originales Firmware-Image nicht gefunden”. Auf der AVM-Website findet man die Originale Firmware für die Box, welche man in das Verzeichnis “…/dl/fw/” herunterlädt. Unter Linux am Einfachsten mit “cd …/dl/fw/; wget http://……avm.de/…/….image“. Nun wieder “make” und er sollte die neue Firmware bauen.
Diese findet sich dann als Image in “…/images/….image”. Das Image wird über das Webinterface der Box installiert (Siehe Freetz-Tutorial). Danach gibt es unter anderem den neuen Punkt “Freetz-Config” im Webinterface. Auch ein Telnet-Deamon und viele andere Dinge (siehe “make menuconfig”) wurden mit in die neue Firmware eingebaut. Leider hat die aktuellste Version noch so einige Probleme, vor allem wird das Telnetpasswort aus der Wiki nicht akzeptiert. Dafür habe ich ein Image vorbereitet. Dieses wird, wie die Firmware vorher, einfach über das Webinterface installiert und vollbringt dabei folgende Dinge:
- das Telnet Passwort wird auf das Webinterface-Passwort gesetzt
- der Telnet Deamon wird gestartet (mit dem neuen Passwort)
- folgende Module werden geladen: hfs, hfsplus, nls_utf8
Nicht erschrecken, nach einer Fehlermeldung (Diese Firmware ist nicht von AVM freigegeben…) und einer weiteren (Keine Fehler.) ist alles geschafft, danach kann alles über das Originale Webinterface konfiguriert werden. Dabei ist es leider notwendig all die Schritte vorher auszuführen, da AVM es verbietet fertige Images mit Freetz zum Download anzubieten.
Das angebotene Image führt nur Befehle auf der bereits installierten Firmware aus und ist natürlich ohne Gewähr zu genießen. (Wen interessiert was ich dort tue, dem sei ein “cat enable-important-things.image” ans Herz gelegt, die Befehle sind im Klartext vorhanden.)
Danach ist alles ganz einfach: HFS+ formatierte Festplatte (bitte kein Journaling aktivieren, dann verweigert der HFS+-Treiber den Schreibmodus) an die Box stecken, kurz warten, fertig.
Nun kann die Platte als “normales” USB-Speichergerät über das AVM Webinterface konfiguriert werden, dabei sollte man “USB-Netzwerkspeicher” (was nichts anderes als “Samba-Share” ist) aktivieren, und, sofern benötigt auch noch die UPnP-Share (“Musikbox“) anwählen. Damit kann einfach über ein UPnP-Fähiges Endgerät auf die Medien zugegriffen werden, so zum Beispiel mit der XBoX 360.
Um nun mit TimeMachine die eben eingerichtete Platte zu nutzen, lege ich Jedem das folgende Tutorial ans Herz: Timemachine and Samba, von hupio.
Das einzige Problem ist nun wirklich nur noch, dass selbst draft-N Wlan gerade einmal 4mb/s schafft. Was bei 150Gb Daten wirklich noch eine Weile dauern dürfte. Verdammt!
WLAN-Antenne selbst gebaut!
Wem der normale Empfang nicht ausreicht und wer gerade knapp bei Kasse ist und die Umwelt schonen will, der baut Sie sich: Die Öko-Antenne bestehend aus Abfällen!
Der Clou: Die Bastelantenne wird einfach auf die vorhandene Stummelantenne des Access Points gesteckt.
Dieses 0-Euro Modell heißt Yagi-Uda und wird von heise vorgestellt, hier findet ihr die Bauanleitung.
Viel Spaß beim basteln & Surfen!
Linux / Mac / Windows + xbox360
Mir war es langsam zu mühsam geworden immer einen USB-Stick mit Musik vollzupacken und ihn an die Box zu stecken, alleine schon die begrenzte Auswahl machte mir des öfteren zu schaffen. Abhilfe schafft hier das Tool: TwonkyMedia. Mit diesem Tool ist es jetzt möglich Musik, Videos und Fotos über den Computer zu streamen.
Am Anfang kann man das Programm mit einer 30 Tage Testversion in Ruhe ausprobieren.
Nun zur Installation unter Linux:
Zuerst entpackt man die runtergeladene .zip-Datei in sein Zielverzeichnis. Jetzt hat man mehrere Möglichkeiten, entweder man bastelt sich ein Startscribt, das bei jedem Systemstart den Server automatisch mit ausführt oder man startet den Server jedes mal manuell.
Um TownkyMedia automatisch mitstarten zu lassen, geht man auf System -> Einstellungen ->Startprogramme. Anschließend klickt man auf Hinzufügen und sucht sich einen passenden Namen aus. Bei dem Unterpunkt Befehl, schreibt man den Pfad des Ordners hinein, nur mit der Endung /twonkymedia, abschließend bestätigt ihr mit Hinzufügen.
Um jetzt noch einstellen zu können, von wo er was freigeben soll, gibt es in dem Ordner noch eine twonkymedia-config.html Datei. Ich denke diese ist selbsterklärend. Falls die Musik zwar erkannt wird, jedoch die xbox nicht in der Lage ist, diese abzuspielen, restartet man die Box einfach mal, bei mir hat es geholfen
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Fahrrad verschicken – leicht gemacht!
Die Sonne scheint und die Straßenbahnen sind überfüllt… Ein Fahrrad muss her! Jetzt habe ich nur das Problem, dass viele Fahrräder ziemlich weit weg sind und meißtens kein Versand angeboten wird. Um dem entgegen zu wirken gibt es von Hermes ein recht gutes Angebot, sie holen das Fahrrad für 40 Euro von der Haustür ab und bringen es zu einem vor die Tür. Viele wissen wahrscheinlich nichts von diesem Service und bieten leider nur selbstabholung an.
Um für Aufklärung zu sorgen, hier der Link.
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