Archive for the ‘Linux’ Category
Linux – Firefox + Flash = Absturz?
Die letzten Tage zerrten an meinen Nerven, ich habe versucht mit dem aktuellen Firefox und der aktuellen Flashversion von Adobe mir Videos anszuschauen, jedoch konnte ich immer nur ein Video starten und anschauen und dann hängte sich jedes mal der komplette Browser auf. Lust auf ein Browserdowngrade hatte ich auch nicht, also beschloss ich, eine andere Flashversion zu testen. Dazu deinstallierte ich den Adobe Flashplayer, startete Firefox und ging auf ein Videoportal.
Nun bietet Firefox ja an, fehlende Plugins zu installieren, statt wie gewohnt sich für den Adobe Flashplayer zu entscheiden, wählte ich dieses mal den SWF Player. Wenn man nun auf ein Videoportal geht muss noch einmal ein zusätzlicher Codec installiert werden und dann kann man endlich wie gewohnt die neusten Videos genießen.

Linux – MP3 Split mithilfe einer CUE Datei!
MP3 Splitten leicht gemacht! Das Zaubertool heißt: mp3splt und lässt sich kinderleicht installieren und handhaben.
Zur Installation:
sudo aptitude install mp3splt
Anschließend geht man mit dem Terminal in das gewünschte Verzeichnis und gibt folgenden Befehl ein:
mp3splt -c file.cue file.mp3
Viel Spaß beim benutzen
WordPress – Automatische Updates reparieren (Update: 12.06.2009)
WordPress hat eine ungemein nützliche Funktion bereits von Haus aus mit dabei: automatische Updates von Themes, Plugins und natürlich WordPress selbst. Supergeniales Feature, so es denn funktioniert!
Beim SimpleBlog klappte das bis eben nicht. Wann immer ein Update verfügbar war (
), konnte ich es auswählen, das Paket wurde heruntergeladen und dann brach es ab. Es konnte nicht installiert werden. Die dabei auftretende Fehlermeldung lautete:
PCLZIP_ERR_BAD_FORMAT (-10) : Invalid block size : 35
und weder Google noch andere Quellen wussten eine Lösung dafür, welche sich denn auf WordPress beziehen wollte.
Beim Installieren eines neuen Plugins kam der folgende Fehler:
Nach vielen Versuchen und Anläufen das Problem zu beheben, und dem wiederholten Scheitern daran hat es nun heut endlich geklappt. Ich habe eine Lösung gefunden!
Das Problem hängt mit der Einstellung “mbstring.func_overload” in der php.ini zusammen. Dafür muss natürlich bekannt sein, wo eben diese Datei liegt und man benötigt Zugriff darauf (siehe Update weiter unten, es geht auch besser!). Hier ist das kein Problem, als Serveradmin habe ich den Zugriff
Bei den meisten Hostern sollte es möglich sein, auf eine lokale Kopie der Datei zugreifen zu können, welche irgendwo im Userverzeichnis liegt. Sonst einfach lieb fragen!
Den Übeltäter findet man am Einfachsten mit “Suche nach”, oder Strg+W mit Nano.
mbstring.func_overload = 7
ändern wir nun in
mbstring.func_overload = 0
und erreichen damit, dass gewisse Funktionen nicht mehr im Hintergrund ersetzt werden. Nach erfolgreichem Speichern und Neuladen der Konfiguration mit
/etc/init.d/apache2 restart
unter Ubuntu Linux, können wir nun die Autoupdate+Install Funktion von WordPress benutzen!

Wer sich also viele viele Stunden googeln sparen will: Viel Erfolg!
Update am 07.04.2009:
![]()
Das Ganze funktioniert auch sehr gut, ohne Zugriff auf die globale php.ini zu haben. Dafür trägt man die folgende Zeile
PHP_VALUE mbstring.func_overload 0
in die .htaccess des root-Verzeichnisses der aktuellen WordPressinstallation ein. (Das ist das Verzeichnis, in dem sich die Unterverzeichnisse “wp-admin” oder “wp-content” befinden)
Diese Vorgehensweise ist natürlich zu bevorzugen, denn genau dafür gibt es die .htaccess!
Update am 12.06.2009:
Die neue WordPress Version 2.8 kam wohl vor nicht allzu langer Zeit heraus. Neue Version – neue Probleme. Bei uns zumindest. Wieder hat das automatische Update nicht funktioniert. Zumindest nicht das Core-Update. Woran lag es diesmal? WordPress prüft, ob der Besitzer der WordPress-Dateien gleich dem User ist, dem der Webserverprozess gehört. Unter Ubuntu ist das www-data, Besitzer ist jedoch derjenige, der die Dateien hochgeladen hat. In dieser Situation fragt WordPress nach FTP-Zugangsdaten. Damit man das Automatische Update genießen kann, ohne diese Daten einzugeben ist folgendes auf der Konsole auszuführen:
cd /in/das/wurzelverzeichnis/von/wordpress/ #dort wo die index.php liegt
chown -R www-data:www-data * #vermache alle Dateien (*) rekursiv (-R), also inkl. Unterordner, dem Nutzer www-data der Gruppe www-data
Danach sollte das automatische Update auf Version 2.8 funktionieren. Viel Spaß bei der wahrscheinlich schmerzfreisten Updateprozedur der Welt!
Linux & Winamp
Da ich kein wirklicher Freund vom Totemplayer oder Amarok bin & VLC auch nicht der ideale Musikplayer ist, habe ich nach einer Linuxalternative von Winmap gesucht. Fündig wurde ich bei dem Programm XMMS! Bis jetzt erfüllt das Programm all meine Wünsche, es ist schnell, stürzt nicht ab und verbraucht kaum Rechnerleistung
Jetzt aber zur Installation unter Ubuntu 9.04:
sudo gedit /etc/apt/sources.list
Hier tragt ihr bitte folgende Zeilen für Ubuntu Jaunty 32 – und 64 – bit x86 ein:
deb http://www.pvv.ntnu.no/~knuta/xmms/jaunty ./
deb-src http://www.pvv.ntnu.no/~knuta/xmms/jaunty ./
Anschließend noch folgendes in die Konsole tippen:
sudo aptitude update
sudo aptitude install xmms
Jetzt könnt ihr mit ALT+F2 und der Eingabe: XMMS das Programm starten.
Wer jetzt noch das Aussehen des Players ändern möchte, kann sich einfach passende Skins in den Ordner Skins kopieren und dann wie gewohnt unter Winamp diese ändern. Diesen findet ihr bei:
/home/euerName/.xmms
Wer noch ein bisschen mehr über die Bedienung erfahren möchte, sollte hier mal vorbei schauen.
Nun viel Spaß mit dem neuen Player!
FRITZ!Box Fon WLAN 7240 + Freetz + hfsplus == TimeCapsule

Schon immer habe ich davon geträumt meine täglichen Backups auf einer schönen großen externen Festplatte ablegen zu können. Bis jetzt hatte ich dafür meine alte MacBook Pro 320Gb Festplatte im stylischen USB-Gehäuse. Für TimeMachine natürlich vollkommen ausreichend, wann immer ich daheim war schnell die Platte angesteckt, kurz rattern lassen, fertig. Hat alles immer super geklappt – aber irgendwie war es doch nicht wie in der Keynote vorgestellt, und “wireless” schon gar nicht. Nun sind wir ja umgezogen und haben zum neuen Internetanschluss auch gleich die genannte Fritzbox dazubekommen. Leider mussten wir dafür den doch merklich teureren Tarif in Kauf nehmen, aber das macht die Box allemal wett!
Zum eigentlichen Inhalt:
Die Fritzbox ermöglicht es, eine eigene Firmware zu installieren. Dafür nutzen wir das ziemlich gut ausgereifte Projekt “Freetz“, welches alles zu einem “klick-and-run” werden lässt. Ein wenig Erfahrung mit der Konsole sind von Vorteil, nicht aber Voraussetzung. Einziges Problem: Freetz lässt sich nur unter Linux ordentlich kompilieren. Ihr Windowsnutzer dort draußen müsst jetzt nicht aufgeben, in der Freetz-Wiki ist sehr gut beschrieben wie man dank VMware Player auch gut unter Windows zurecht kommt. Darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen, dafür ist die Wiki völlig ausreichend.
Das eigentlich Interessante kommt jetzt:
Wir gehen das Tutorial für Freetz Schritt für Schritt durch, bis wir zum Schritt “make menuconfig” kommen. Das Kommando wird ausgeführt und die Einstellungen wie gewünscht angepasst (Samba + Nmbd nicht vergessen!). Danach kommt kein “make”. Stattdessen führt man “make kernel-menuconfig” aus und wählt unter “Filesystem Drivers -> Miscellaneous filesystems -> Apple Macintosh file system support (EXPERIMENTAL)” sowie “Apple Extended HFS file system support” aus. Nun die Konfiguration speichern. Danach diesen Patch herunterladen und anwenden (im Verzeichnis von Freetz einfach “patch -p0 < kernelconfig.patch“) und dann wieder “make menuconfig“. Diesmal aber: “Advanced Options -> Kernel Modules -> fs -> hfs.ko” Auch “hfsplus.ko” sowie “nls_utf8″ werden angewählt. Damit sind alle nötigen Voraussetzungen geschaffen und wir sind beim “make” angekommen. Jetzt jede Menge Zeit einplanen (1-2h!), Kaffee trinken, was auch immer. Wenn alles klappt, kommt die Meldung “Originales Firmware-Image nicht gefunden”. Auf der AVM-Website findet man die Originale Firmware für die Box, welche man in das Verzeichnis “…/dl/fw/” herunterlädt. Unter Linux am Einfachsten mit “cd …/dl/fw/; wget http://……avm.de/…/….image“. Nun wieder “make” und er sollte die neue Firmware bauen.
Diese findet sich dann als Image in “…/images/….image”. Das Image wird über das Webinterface der Box installiert (Siehe Freetz-Tutorial). Danach gibt es unter anderem den neuen Punkt “Freetz-Config” im Webinterface. Auch ein Telnet-Deamon und viele andere Dinge (siehe “make menuconfig”) wurden mit in die neue Firmware eingebaut. Leider hat die aktuellste Version noch so einige Probleme, vor allem wird das Telnetpasswort aus der Wiki nicht akzeptiert. Dafür habe ich ein Image vorbereitet. Dieses wird, wie die Firmware vorher, einfach über das Webinterface installiert und vollbringt dabei folgende Dinge:
- das Telnet Passwort wird auf das Webinterface-Passwort gesetzt
- der Telnet Deamon wird gestartet (mit dem neuen Passwort)
- folgende Module werden geladen: hfs, hfsplus, nls_utf8
Nicht erschrecken, nach einer Fehlermeldung (Diese Firmware ist nicht von AVM freigegeben…) und einer weiteren (Keine Fehler.) ist alles geschafft, danach kann alles über das Originale Webinterface konfiguriert werden. Dabei ist es leider notwendig all die Schritte vorher auszuführen, da AVM es verbietet fertige Images mit Freetz zum Download anzubieten.
Das angebotene Image führt nur Befehle auf der bereits installierten Firmware aus und ist natürlich ohne Gewähr zu genießen. (Wen interessiert was ich dort tue, dem sei ein “cat enable-important-things.image” ans Herz gelegt, die Befehle sind im Klartext vorhanden.)
Danach ist alles ganz einfach: HFS+ formatierte Festplatte (bitte kein Journaling aktivieren, dann verweigert der HFS+-Treiber den Schreibmodus) an die Box stecken, kurz warten, fertig.
Nun kann die Platte als “normales” USB-Speichergerät über das AVM Webinterface konfiguriert werden, dabei sollte man “USB-Netzwerkspeicher” (was nichts anderes als “Samba-Share” ist) aktivieren, und, sofern benötigt auch noch die UPnP-Share (“Musikbox“) anwählen. Damit kann einfach über ein UPnP-Fähiges Endgerät auf die Medien zugegriffen werden, so zum Beispiel mit der XBoX 360.
Um nun mit TimeMachine die eben eingerichtete Platte zu nutzen, lege ich Jedem das folgende Tutorial ans Herz: Timemachine and Samba, von hupio.
Das einzige Problem ist nun wirklich nur noch, dass selbst draft-N Wlan gerade einmal 4mb/s schafft. Was bei 150Gb Daten wirklich noch eine Weile dauern dürfte. Verdammt!
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